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Aktuelles


17.  März 2020

Wie mein Examen, die Zahl 16 und Corona zusammenhängen

Ich wusste schon immer, dass die Zahl 16 meine Glücks- und Lieblingszahl ist. Warum? Weil ich am 16. Tage eines Monats auf die Welt gekommen bin, als 6-Jährige entschieden habe, dass ich unbedingt 16 sein wollte, und es toll fand, wie sehr sich meine Mutter über meine Wahl amüsierte, weil in ihrer Welt der Lieblingszahlen nur die Ziffern von 0 bis 9 existieren. "Meine Lieblingszahl ist die 354, oder war es doch die 1.032?"

Gestern hat sich mal wieder gezeigt, wieso ich zu Recht an diese Zahl glaube. Es war das Datum meines Examens - 16.03.2020.

Die Woche vorher habe ich mir natürlich frei genommen, um mich einzuschließen und zu pauken. Zur Außenwelt hatte ich daher nur mäßigen Kontakt. Ab und zu haben sich die Apps vom Handelsblatt und dem Spiegel auf meinem Smartphone ein Showdown geliefert, um mich mit reichlich Eilmeldungen zum Thema Corona zu versorgen. Schulen geschlossen, Grenzen geschlossen, absoluter Ausnahmezustand. Ich habe mir erst am Freitag einen Kopf darum gemacht, ob die Sicherheitsmaßnahmen ggf. auch Auswirkungen auf mein Examen haben. Doch da die offizielle Website der Prüfungsstelle konkret schrieb, dass die Prüfungen weiterhin stattfinden sollen, war ich mir sicher, dass ich Montag antreten darf. Dieser Hinweis hatte sich bis Montagmorgen auch noch nicht verändert. Ich bin also zum Prüfungsort hin und trat gerade am Empfang an den Tresen, als die Sekretärin gerade in ihr Telefon sagte: "Nein, es findet nichts statt. Kein Unterricht, keine Examensvorbereitung, kein nichts. Aufgrund der Schutzmaßnahmen wird alles zunächst bis zum 19.04.2020 abgesagt!"

Ich habe geschluckt und nach ihrem Auflegen vorsichtig nachgehakt: "Gilt das auch für die Examensprüfungen selbst?"

Zu meinem Glück lautete ihre Antwort: "Heute finden die Prüfungen auf jeden Fall noch statt. Was mit den mündlichen Prüfungen ab morgen ist, da habe ich noch keine Info."

Die kam erst fünf Minuten später per Update auf die Website - alle Prüfungen ab dem 17.03.2020 sind bis auf Weiteres gestrichen. Hoi! Damit gehörte ich zum letzten Prüfungsdurchgang vor dem Corona-Stopp. Schwein gehabt! Anders kann man es wohl nicht formulieren, denn hätte ich (mindestens) einen weiteren Monat auf den großen Tag warten müssen, wäre ich wahnsinnig geworden!

Und jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, wie dieser Tag und diese Prüfung zu Ende gegangen sind. Stolz darf ich verkünden: ICH HABE BESTANDEN!

6 Jahre und 8 Monate hat es insgesamt gedauert, meinen Brotberuf zu erlernen. Und jetzt ist es endlich vorbei! Ich habe echt gedacht, ich würde vor Freude heulen oder mich in den nächsten Mülleimer übergeben, so flau wie mir zwischenzeitlich war. Nichts davon ist eingetreten. Ich kann nur nicht schlafen. Ich schreibe diesen Beitrag gerade mitten in der Nacht, weil ich von der unsinnigen Wälzerei im Bett genug habe.

Ich kann es noch nicht richtig fassen. Ich bin restlos durchgeprüft. Alle schulischen, universitären und staatlichen Prüfungen liegen hinter mir! Jetzt kann ich wieder aufatmen, deutlich mehr Zeit mit meinem Mann, meiner Familie und meinen Freunden verbringen, was insbesondere in den letzten drei Jahren zu kurz gekommen ist. Und ganz wichtig:

 

SCHREIBEN!

 

Mit dem heutigen Tage ist der Startschuss gefallen, so richtig loszulegen! Immer gab es Dinge, die mich in dieser Hinsicht gebremst haben. Aber von nun an sieht die Sache anders aus.

Ihr werdet auf diesen Seiten erfahren, wie es weitergeht!


11.  März 2020

Ich bin's!  ist online auf Sweek und Wattpad!

Der Plan hat sich geändert. Statt eines weiteren Mini-Hörbuchs feiert die schräge LGBTQ-Romantasy-Shortstory names Ich bin's!  nun ihre Veröffentlichung auf Sweek und Wattpad. Und weil so eine veröffentlichte Kurzgeschichte auch ein Kleidchen braucht, hat sich melariaart  drangesetzt und eins gezaubert. Und wenn ich "gezaubert" sage, meine ich das auch so! Ich bin hin und weg von diesem Cover. Einfach nur genial!

Luis und Lasse machen beide große Augen.

"Was? Das ist für uns?"

 

Wenn Ihr noch mehr von melariaarts Kunstwerken bestaunen wollt, dann besucht sie auf Instagram: @melariaart

 

Ansonsten geht's zur Story hier entlang:

💗Sweek

💗Wattpad

 

Und darum geht's in Ich bin's! :

In Luis' Leben läuft's gerade nicht so rund. Was ein Glück, dass es da eine ambitionierte Fee gibt, die seinem Schicksal auf die Sprünge helfen will!

#Besondere-Menschen-erfordern-manchmal-unorthodoxe-Maßnahmen


04.  März 2020

Feedback von Impress ist da!

Heute lag die E-Mail im Postfach. Erst einmal gab es ein "Glückwunsch", weil das Kalte-Herzen-Projekt  ja unter die Top 15 der "Impress-NanoWriYeah-Challenge" des Jahres 2019 gekommen ist. Dann kamen die Hinweise zum Manuskript:

 

1. Lob - Idee ist originell

2. Kritik - Umsetzung geht besser, denn zu viele Klischees und zu viele unsympathische Figuren

 

Damit kann ich arbeiten. An die "Klischees" werde ich mich ransetzen, aber gänzlich rausbekommen werde ich sie nicht, weil sie leider irgendwo meiner erlebten Realität entsprechen. Und hier meine ich nicht das Fernsehen und die Lektüre anderer Werke, sondern meine eigenen Alltagserfahrungen. Da wird es auf jeden Fall schwer, die Grenze zwischen lebensecht und klischeehaft zu ziehen, wenn beides so dicht beieinander liegt. Aber ich hänge mich rein! Manche (der offen- und absichtlichen) Klischees brauche ich auch für den weiteren Handlungsverlauf, allerdings habe ich schon eine Idee, wie ich sie zumindest deutlich abmildern kann und das Ganze in einen weniger schablonenhaften Rahmen setze. Also guter Tipp!

Kommen wir zu den Figuren. Ich weiß nicht genau, welche gemeint sind, aber scheinbar bin ich als Figuren-Mama grundsätzlich zu nachsichtig, was das Benehmen angeht. Vielleicht habe ich mir die Schreibregel "Figuren brauchen Fehler" etwas zu sehr zu Herzen genommen. Also Jungs und Mädels, seid ab jetzt netter zueinander. Und das gilt ab Seite 1, habt ihr gehört? Mama hat gesprochen!

Zum Schreibstil haben sie sich leider nicht geäußert, was ich daher mit einem "ist okay" übersetze.

Also alles in allem weiß ich jetzt, wo die Reise hingeht. Mit der Änderung der Rahmenbedingungen habe ich nun sogar ein Happy End für die Nebenfiguren, was bisher eher düster aussah. Das hatte mir noch Bauchschmerzen bereitet, aber jetzt ist die letzte Sorgenfalte in Sachen Plot geglättet. Also danke liebes Impress-Team! Auf dass dieses Projekt doch noch eine Wucht wird! 💙


02.  März 2020

Das Wintermärchen ist vorbei

Volle Breitseite! Gestern einmal links, heute einmal rechts, - hat jemand meinen rechten, kleinen Backenzahn gesehen? - jetzt bin ich wieder auf Kurs.

Ganze sechs Geschichten wurden bei der #Carlsenwinterchallenge unter Vertrag genommen. Bei sechzig Einsendungen eine realistische Chance, dabei zu sein. Aber ich mach's kurz: Keine davon ist meine ...

Ich will ehrlich sein. Ich bin traurig. Ich hatte tatsächlich zu hoffen gewagt, dass Lilli und Moritz bei Impress einen Fuß in die Tür bekommen, als ich meinen Namen auf der Shortlist gesehen habe.

Irgendetwas scheine ich richtig zu machen, schließlich habe ich zumindest die Shortlistplatzierung erreicht, aber gleichzeitig noch zu viel falsch. Fragt sich was. Die Antwort soll noch diese Woche eintrudeln.

Das Kalte-Herzen-Projekt, wie ich Lillis und Moritz' Geschichte nun zukünftig nenne, ist damit natürlich nicht gestorben. Es wäre schön gewesen, wenn es bei Impress direkt geklappt hätte, aber diese Story wird trotzdem mein allererster Einzelband werden. Für mich eine Herausfordern, weil ich immer automatisch in Mehrteilern denke, in allumfassenden Masterplänen, was bei der aktuellen Branchenlage ein Problem darstellt. Aber frau wächst mit ihren Aufgaben.

Was ich jetzt tun muss, ist ganz klar: Backenzahn einsammeln, Feedback auswerten und mich ab Ende März wieder in die Arbeit stürzen, um aus den bisherigen 100 Seiten das spannende Buch zu zaubern, das mir vorschwebt.

Weiter geht's!

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Wer nach den Sternen greift, darf auch mal auf die Nase fallen.

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01.  März 2020

Die Kurzgeschichten-Pechsträhne hält an

Ich bin's!  - die LGBTQ-Romantasy-Kurzgeschichte zum Thema "Traumwelt/Parallelwelt" hat es nicht geschafft, den Federtraum-Verlag zu begeistern. Ein Arschtritt, denn anders als Schlag ein!  kam sie nicht einmal in die engere Auswahl. Aua! Jetzt ist die Quote, mit der ich 2019 vorgelegt habe, endgültig dahin. 50% meiner Storys haben es geschafft, 50% sind abgeschmiert. Jetzt hängt alles an Kurzgeschichte Nr. 4, Bitte bleib!, ob sich der Trend wieder berappelt oder in den Keller geht wie die aktuellen Börsenkurse dank Corona.

Wenn wir uns angucken, wann im letzten Jahr die Entscheidung beim Talawah-Verlag gefallen ist, könnte es jeden Tag so weit sein, dass meine Drachenbrüder Xander, Jaxo und Drex die Info bekommen, ob sie und ihre Frauenprobleme drachig genug waren, um es in die aktuelle Anthologie zu schaffen.

Was jetzt mit Ich bin's!  geschieht, ist noch nicht abschließend entschieden. Wahrscheinlich setze ich mich nach meiner Prüfung hin und bastele das nächste Mini-Hörbuch, damit Lasse und Luis hier keine langen Gesichter ziehen müssen. Bei diesen beiden könnt Ihr Euch sicher sein: Ihre Geschichte ist durchgeknallt! Wie Kurzgeschichte Nr. 1, Mund auf!,  ist sie verrückt, verspielt und ein bisschen rosa Feenstaub gibt es diesmal auch. *grins*


15.  Fabruar 2020

Lilli und Moritz sind im Finale der #Carlsenwinterchallenge 💙

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Jetzt wird's spannend! Die Geschichte  von Lilli und Moritz steht mit 14 anderen auf der Shortlist der Carlsenwinterchallenge. Ich bin wahnsinnig stolz und glücklich!

Denn was wir schon jetzt gewonnen haben, ist ein Feedback vom Verlag, selbst wenn wir diese letzte Runde nicht überstehen sollten. Hinweise von Profis, woran noch gefeilt werden sollte, sind für einen Autor bereits Gold wert!

Die Gewinner werden voraussichtlich im März bekannt gegeben.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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30.  Januar 2020

Und Klara ist im nächsten Recall! XD 💙

Ich merke schon - 2020 ist das Jahr der Bewährungsproben! Meine Einsendung für die #carlsenwinterchallenge hat es auf die Longlist geschafft. Bisher noch eine sehr lange Longlist, wie ich gestehen muss - von 60 Einsendungen sind noch 41 im Rennen -, doch das trübt die Freude nicht. Lilli ist den ersten Schritt in Richtung Verlagsvertrag gegangen.

Wie es heißt, kommt die Shortlist im Februar, was ja im Grunde auch schon Übermorgen sein könnte ... wie war das nochmal mit der Geduld? *hust*

Ich bin super happy! Das Spiel geht weiter.

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23.  Januar 2020

Klara ist im Recall!

Gut, das hier hat genau genommen nichts mit der Schriftstellerei zu tun, aber ich muss meine Freude jetzt trotzdem mit Euch teilen. Heute lagen die schriftlichen Ergebnisse meines Examens im Briefkasten und wie es aussieht, habe ich reelle Chancen, es zu bestehen! Der Termin für die mündliche Prüfung ist im März und ich bin schon ganz hibbelig. Euphorie in Anbracht nahender Prüfungen. Streber-Syndrom in seiner reinsten Form. Aber da dies voraussichtlich die allerletzte Knallerprüfung in meinem Leben ist, wird das erlaubt sein.

Die Leipziger Buchmesse 2020 ist für mich damit zwar gestorben - Messe und Prüfung liegen zu dicht beieinander - aber jetzt habe ich wenigstens wieder Luft, um die letzten Feinjustierungen an der Kurzgeschichte vorzunehmen, die ich letzten Sonntag geschrieben habe. Für mich eine besondere Geschichte, weil die Hauptfiguren erstmalig Berührungspunkte zum LGBTQ-Bereich haben. Abgabefrist ist hier Mitte Februar. Es folgt die Prüfung und (im Falle meines Bestehens) bin ich endlich frei. Dann heißt es Schreiben ohne Wenn und Aber. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne den Dauerstress des ständigen Lernens. Es wird Zeit!

Und falls ich doch noch durchfallen sollte, brauche ich die Schriftstellerei umso mehr, damit meine geschundene Seele heilt. Lilli, Freddy und Rika werden sich in jedem Fall gut um mich kümmern ...


10.  Januar 2020

Challenges abgeschlossen - #carlsenwinterchallenge 💙 und #piperchallengexxl 🦙

Gestern kam meine Glücksnummer, mit der ich zur #piperchallengexxl antrete. Wenn wir ihre Ziffern umdrehen, ergibt dies sogar meine Lieblingszahl. Ob das ein Zeichen ist?

Das lässt mich direkt an den ehemaligen Lieblingsbutton meiner Piper-Protagonistin Freddy denken: "Einbildung ist auch eine Bildung!"

Ja ja, ich weiß. An der Nummer wird's nicht liegen ...

Freddy ist übrigens sehr speziell. Ich persönlich habe keine Angst vor ihr, aber ansonsten kommen nur wenige Leute mit ihr klar. Ob auch das Team von Piper Wundervoll direkt die Flucht ergreift oder womöglich sogar Freude an ihren Eigenheiten hat? Es bleibst spannend!

Die Story für die #carlsenwinterchallenge enthält leider 0% Fantasy, aber dafür weiß Lilli das Carlsen-Impress-Team hoffentlich mit ihrem "Fingerspitzengefühl" zu beeindrucken.  Bei einem gewissen jungen Mann klappt's jedenfalls.

Wie Ihr seht, haben sich diese beiden "Ad-hoc-Geschichten" ganz frech in meine Gedankenwelt gemogelt und direkt einen festen Platz bekommen. Das heißt aber nicht, dass ich das "L-Projekt" stiefmütterlich behandeln würde. Ich habe ein großes Herz, wo ganz viel Platz für alle Geschichten ist!


03.  Januar 2020

Schlag ein!  - Experiment "Minihörbuch"

Puh, ich hab's geschafft. Die Tücken der Technik sind besiegt!

Natürlich ist es eine Amateurproduktion, dennoch freue ich mich, dass Schlag ein!  nun Premiere als Minihörbuch feiert. Plant eine Stunde ein, legt die Füße hoch und erfreut Euch daran, wie Protagonist Marvin Blut und Wasser schwitzt. Erwartet keine Liebe, sondern den Beginn einer Dystopie.

Viel Spaß!


02.  Januar 2020

Mein Jahresrückblick 2019

Wir alle wundern uns immer, wo das letzte Jahr geblieben ist, wenn wir plötzlich Sekt und Wunderkerzen in den Händen halten und auf die nächsten 365 Tage anstoßen oder – wie gestern – sogar auf ein neues Jahrzehnt. Die 20er sind angebrochen! Diesmal bin ich beim Wundern allerdings außen vor, denn kein Jahr hat sich für mich so sehr nach Kaugummi angefühlt wie 2019.
Das hat natürlich seine Gründe. 2019 war das von mir betitelte Jahr meines schriftstellerischen Neuanfangs. Zwar habe ich zuvor auch schon fleißig an meinem geheimen „L-Projekt“ gearbeitet, doch 2019 bin ich erst wieder an die Außenwelt getreten. Das hatte damit zu tun, dass ich 2018 diese zwei Kurzgeschichten-Ausschreibungen entdeckt hatte, dann unbedingt etwas dazu schreiben wollte und die Herausgeber tatsächlich beide Geschichten zur Veröffentlichung ausgewählt haben. Damit wurde mir die Entscheidung im Grunde abgenommen, wann ich einen Facebook-Account erstelle. Wenig später folgte auch der Auftritt bei Instagram (@klarahellauthor).
Früher fand ich das Schreiben von Kurzgeschichten für Anthologien extrem doof: „Jemand gibt dir vor, was du schreiben sollst? Wie dämlich ist das denn!“
Da wurde mein Blickwinkel in der Zwischenzeit etwas zurechtgerückt. Heute macht es mir mordsmäßig Spaß, mir etwas zu einem Thema zu überlegen, an das ich mich von mir aus niemals drangesetzt hätte. Zwar musste ich 2019 eine kleine Niederlage einstecken, weil Kurzgeschichte Nr. 3, Schlag ein!, abgelehnt wurde, doch habe ich schon Pläne, worin ihr neues Schicksal bestehen wird. Ich hoffe, bis zum Wochenende damit fertig zu werden.
Kurzgeschichte Nr. 4 ist ebenfalls geschrieben und ich meine, es ist bisher die Beste, die ich je zu Papier gebracht habe. Ob Thomas Finn ähnlich begeistert ist, der als Herausgeber der angedachten Anthologie fungiert, werden wir demnächst sehen.
Apropos Thomas Finn – 2019 habe ich einen Antrag auf Aufnahme in das Phantasik-Autoren-Netzwerk e.V. (PAN) gestellt (Thomas Finn ist ebenfalls Mitglied, wie mir später aufgefallen ist). Ab 2020 bin ich offiziell Nachwuchsmitglied! Ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Vereinsarbeit mit einer Horde Autoren aussieht. Mit Sportlern habe ich bereits Erfahrung, aber ich denke, dass die Zusammenarbeit mit Fantasy-Autoren noch bunter und lustiger sein wird.
Wieso ich auf das Netzwerk aufmerksam geworden bin, liegt daran, dass ich im Oktober die Frankfurter Buchmesse und die BuCon in Dreieich besucht habe. Ich habe mit dem Autorinnen Veronika Serwotka/Carver und Janika Hoffmann ein nettes Gespräch geführt und da ist der Funke auf mich übergesprungen, zukünftig zu den amtlichen Verfechtern der Fantasy-Literatur gehören zu wollen.
Kommen wir zu einem Aspekt, der mich seit Mitte 2019 in Ausgangsstellung verharren lässt, jeder Muskel zum Zerreißen gespannt, weil ich jede Sekunde auf das Startsignal warte, loszusprinten. Ja, ich habe mich an die Agentursuche herangewagt und die erfordert bekanntermaßen sehr viel Geduld.
1943 sagte Pauline Joyce Meyer: „Geduld ist nicht einfach die Fähigkeit zu warten – es kommt auch darauf an, wie wir uns benehmen, während wir warten.“ Damit hat sie mir endgültig die Illusion genommen, ein geduldiger Mensch zu sein. Mein Mann ermahnt mich ständig, dass Gras nicht schneller wachse, wenn man daran ziehe. Und scheinbar ziehe ich so oft am Gras, dass sich sogar mein Silvester-Glückskeks berufen fühlte, mir für 2020 folgenden Rat mit auf meinen Weg zu geben: „Geduldig bleiben. Sie setzen Ihre Pläne durch.“ Mein Mann und mein Lieblingsprobeleser GT haben schallend gelacht, als ich diesen Spruch vorlesen musste. Ich wäre sehr froh, wenn der Keks Recht behält. Also das mit den Plänen.
Keine Ahnung, ob es wieder ein Zeichen von Ungeduld oder von Umtriebigkeit ist, aber ich habe mich zum Ende des Jahres noch zwei Herausforderungen gestellt:
Im November ist ja bekanntlich der NaNoWriMo, in dem sich Autoren auf der ganzen Welt die Zähne daran ausbeißen, mal eben 50.000 Wörter runterzuschreiben. Anlässlich dieses Events hat Impress, das digitale Imprint des Carlsen Verlags für romantische Young-Adult Romane, eine Challenge herausgegeben. In vier Wochen wollten sie einen Romananfang mit 20.000 Wörtern zu den Themen „Verbotene Liebe in winterweißem Setting“ oder „Unverhoffte Begegnung im Zauber der Weihnacht“ und ein Kurzexposé haben. „Challenge done“, meine Lieben. Jetzt heißt es auch hier wieder: „Warten“, bis das Team von Impress aus den 60 Einsendungen ihre Favoriten ausgewählt hat. Zu gewinnen gibt‘s natürlich einen Verlagsvertrag.
Und weil es so schön war, habe ich mich direkt der nächsten Challenge gestellt, diesmal vom Piper Verlag: „Werde Autor bei Piper Wundervoll [...] Drum freuen wir uns auf deine Idee für einen magischen Liebesroman!“ Diesmal knapp sieben Wochen Zeit, ansonsten ein ähnlicher Umfang. Ich bin in den letzten Zügen. GT und die anderen Probeleser lesen schon fleißig.
So ist bei mir das Jahr 2019 zu Ende gegangen. Als Resümee kann ich nichts Anderes behaupten, als dass ich in den ersten zehn Monaten schreibtechnisch nicht viel erreicht habe, aber dass die letzten zwei Monate so viel herausgerissen haben, dass ich mich trotzdem fleißig fühle. Däumchen gedreht habe ich bis Oktober nicht, sondern mich an ein berufliches Examen herangewagt, bei dem jedes Jahr mehr als die Hälfte durchfällt, obwohl der Großteil der Prüflinge sogar aus Akademikern besteht. Ob ich mich hier zur glücklichen Minderheit zählen darf, wird sich vermutlich erst im Zeitraum Mitte Januar bis Mitte April 2020 herausstellen.
Aber eine Sache habe ich in 2019 für mich erkannt: Je mehr Eisen im Feuer sind, Challenges, Kurzgeschichten, Agenturbewerbungen, die neue PAN-Mitgliedschaft und das Examen, desto leichter fällt mir das Warten. Mit nur einem Projekt werde ich verbissen, weil mein Kopf sich immer wieder auf diese eine Sache stürzt, auf die ich keinen Einfluss mehr habe. Bei mehreren Projekten können sich meine Gedanken lockern und zerstreuen. Heute denke ich an dieses, morgen an jenes, spinne ein bisschen quer und am Ende habe ich etwas dazugewonnen, das auf mich sehr anregend und inspirierend wirkt: Vorfreude. Ich erstarre nicht vor Angst, weil ich alles in ein einziges Projekt investiert habe. Ich kann mir denken: „Ach, wenn A nichts wird, habe ich immer noch B. Und, verdammt ja! An C hast du schon gar nicht mehr gedacht.“ Mir wachsen Flügel.

In diesem Sinne: Auf ein ereignisreiches Jahr 2020!

Bildquellen: https://images.squarespace-cdn.com/content/5bf0040a36099b6f90604047/1544492369679-TQV36G5FSUDL7RNCLJOE/PAN_Logo_mit_RGB_Marc_2500.png?format=1500w&content-type=image%2Fpng, https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/p960x960/72703327_10220969818624044_3061875326255628288_o.jpg?_nc_cat=101&_nc_ohc=nqdHLki-k9IAQl9snPbMrZHy8ZG1sYcVsAW6P4hpfq_iaNiJZSU9ig6fQ&_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&oh=707f04b6643ca7d68dfeccd47377c2a3&oe=5E659CDE (inkl. kleiner Anpassung durch mich), https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/76722804_10221254958472362_5501048267959435264_n.jpg?_nc_cat=110&_nc_ohc=HKHqVEyE7FMAQmshzbJwwhK9FegrcmvdIsYe4-ouhOpkAOqUznMjsj2lQ&_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&oh=26e6c7d6dd66d5bf42f9996fb033a3b6&oe=5E699E45


10. Dezember 2019

Knapp daneben ist auch vorbei - Amrûn Verlag lehnt Zombie-Kurzgeschichte Schlag ein!  ab

Verdammt, jetzt hat mich meine allererste Kurzgeschichten-Absage ereilt. Tut weh, sag ich Euch!

Von den 110 Einsendungen werden ca. 20 in die Anthologie "Zombie Zone Germany - Der Beginn" mit aufgenommen. Den letzten 18 Unglücksraben wurde mit der heutigen E-Mail abgesagt. Wenigstens kam Schlag ein!  in die engere Auswahl.

"Bei euren Geschichten musste ich am längsten überlegen, war praktisch um Haaresbreite!", wie uns die Herausgeberin schrieb.  "Dann gab es ja auch einige echt tolle, witzige, schräge Storys, die einfach nicht in die ZombieZone passen."

Schlag ein!  war doch kein Stück schräg! *hust*

Sehr ärgerlich. Aber wenn ich an dieser Stelle Rika, die Protagonistin meines geheimen "L-Projekts", zitieren darf: "Heulen ist etwas für kleine Mädchen!"

Also weitermachen!

Vielleicht noch ein bisschen schmollen ...


07. August 2019

"The A-Files: Die Amazonen Akten" - ab sofort lieferbar als Taschenbuch

Und darum geht's in der Shortstory Scheiß Abend! :

Amazone Karissa hat es geahnt. Wenn ihre Freundinnen sie in eine Bar schleifen, kann der Abend nur schrecklich werden. Doch als sie auf ihren Arbeitskollegen und Macho-Arsch Tobias trifft, nimmt das Desaster erst richtig seinen Lauf.


10. Juli 2019

Neues Veröffentlichungsdatum - "The A-Files: Die Amazonen Akten"

Nach langem Warten werden "The A-Files: Die Amazonen Akten" nun am 20. Juli 2019 erscheinen.

Zunächst als eBook und mit etwas Verzögerung auch als Printversion.

Mit 516 Seiten kein ganz so dünnes Taschenbuch!


15. Juni 2019

Liebe Anthologie, willkommen in Deinem neuen Zuhause!

Das Warten hat sich gelohnt. Vor zwei Wochen lag nun endlich das gedruckte Exemplar von "Es war einmal ein Dimensionsportal" im Briefkasten und ich habe heute die Zeit gefunden, das Buch ordentlich willkommen zu heißen.

Die Geschichten meiner Autoren-Kollegen habe ich ja bereits gelobt, nun folgt ein anerkennendes Nicken in Richtung Mystic Verlag. Denn was diesem Taschenbuch in keinster Weise anzumerken ist: Anfang Juni hat der Mystic Verlag seinen allerersten Geburtstag gefeiert. Erst einmal "Herzlichen Glückwunsch", aber auch ein "Wow" zu dieser tollen Umsetzung!

Eigentlich bin ich keine typische Buchstreichlerin, doch diese Anthologie ist in den letzten Tagen öfter durch meine Hände gewandert, als ihr wahrscheinlich lieb ist.

Meine Empfehlung also: Auf jeden Fall als Taschenbuch kaufen!


06. Mai 2019

"Es war einmal ein Dimensionsportal" ist ab sofort erhältlich!

Zwar halte ich noch kein eigenes Exemplar in den Händen, auch wenn ich ab jetzt jeden Tag und voller Hoffnung zum Briefkasten rennen werde, dies tun zu können, doch die neue Anthologie des Mystic Verlags ist ab sofort als eBook und Print erhältlich (ISBN: 978-3947721306).

Es ist die erste Veröffentlichung unter meinem neuen Namen. Ich freue mich riesig!

 

Und hier sind meine persönlichen, sieben Favoriten, die Ihr - mal abgesehen von meiner eigenen Story Mund auf!  *zwinker* - unbedingt lesen solltet, sobald Ihr dieses Buch in die Finger bekommt:

  • Zwerge im Weltall von Alisha Pilenko - mein Topfavorit. Mit Humor schafft es die Autorin nicht nur, Märchen und Science-Fiction zu kombinieren, sondern auch auf ironische Weise ihre Psychotherapeuten-Ader mit einfließen zu lassen. Diese Story macht Spaß!
  • Schutzjäger von Anne Neuschwander - die Story liest sich wie der Beginn eines Buches. Die Autorin baut echte Spannung auf. Schade, dass ein Ende hermusste.
  • Jack und die Bohnenranke von Felix Bartsch - wer von Euch auf den Schreibstil und Humor von Jonas Jonasson steht, dürfte auch hier einiges zu lachen haben!
  • (K)ein Prinz aus einer anderen Welt von Jana Grüger - dieser Autorin muss ich lassen, dass sie einen flüssigen Schreibstil hat und es versteht, auf wenigen Seiten eine echte Handlung passieren zu lassen, die weder gekürzt noch zu sprunghaft wirkt. Anfang, steigende Spannung, Höhepunkt und Schluss. Wer jetzt sagt "Hä? Was ist denn daran besonders?", der hat noch nie versucht, eine Kurzgeschichte zu schreiben! Ihre Protagonistin wirkt authentisch und die Geschichte ist rund. Hut ab!
  • Hase und Igel von Stefan Lammers - top Schreibstil! Eine anschauliche und dem Stil der Anthologie gerecht werdende Version des gleichnamigen Märchens.
  • Der Schneewittchen-Code von Christian J. Meier - der Autor hat sich deutlich mehr getraut, vom ursprünglichen Märchen abzuweichen, und damit seiner Geschichte einen eigenen, im Gedächtnis bleibenden Charakter gegeben.
  • Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen von Varinia König - ich mag es, wenn Geschichten auf etwas hinmünden, das nicht zu sehr erklärt wird, sondern vom Leser selbst erkannt werden muss!

24. April 2019

Schnipselzeit beim Mystic Verlag

Na, schon neugierig?


05. März 2019

Strike II: "The A-Files: Die Amazonen Akten" (Anthologie) - 254 Einsendungen beim Talawah Verlag, 32 Auserwählte - ich bin dabei!

Heute ist so ein typischer Grinsetag. Wenn es morgens mit einer Zusage für die Veröffentlichung einer Kurzgeschichte losgeht, noch bevor man richtig wach ist, dann haben die Gesichtsmuskeln über den Tag hinweg einiges zu leisten!

Beide Kurzgeschichten, die ich in 2018 geschrieben habe, werden dieses Jahr also veröffentlicht. Ein Statistiker würde sagen: "Vorbildliche Quote!"

Ein paar Infos zur Anthologie: Der Berliner Talawah Verlag gibt jedes Jahr einen Kurzgeschichtenband heraus, der einem Fabelwesen gewidmet ist. In 2017 ist die Reihe mit "The U-Files - Die Einhorn Akten" gestartet, womit der Verlag sogar den Deutschen Phantastik Preis 2018 in der Kategorie "Beste Kurzgeschichtensammlung/Anthologie" gewann! 2018 folgte dann "The P-Files - Die Phönix Akten" und nun sind wir bei "The A-Files - Die Amazonen Akten" angekommen. Ich freue mich riesig, dabei zu sein! Erscheinungstermin ist ca. Juni 2019, aber mehr dazu zu gegebener Zeit.


23. Januar 2019

Mystic Verlag gibt die Gewinner der SF-Märchen-Crossover-Ausschreibung "Es war einmal ein Dimensionsportal" offiziell bekannt

Nun hat der kleine Mystic Verlag die Gewinner seiner Ausschreibung und die dazugehörigen Titel der Welt verkündet. Eine Woge der Euphorie hat mich ereilt, obwohl ich doch lachen musste. Alle Titel klingen sehr märchenhaft: "#Schneewittchen", "Des Prinzen Untergang" und so weiter - schaut Euch die Titel unten alle selbst in Ruhe an.

Nur meine Geschichte klingt eher nach einem Besuch beim Zahnarzt!


08. Januar 2019

Zusage eines kleinen Verlags zur Veröffentlichung einer Kurzgeschichte

Eigentlich erhielt ich die Info schon kurz vor Weihnachten, dass sich meine Kurzgeschichte Mund auf!  bei der Anthologie-Ausschreibung "Es war einmal ein Dimensionsportal" des Mystic Verlags durchgesetzt hat.

Bei 83 Einsendungen zu den 19 Auserwählten zu gehören, macht mich schon etwas stolz. Ich freu mich und bin gespannt, wie es weitergeht!

Erscheinungstermin der Anthologie ist Mitte 2019.